Die erste Autorenlesung

              Die erste Autorenlesung - erste Erfahrungen

 

Auf den ersten Blick sprach eigentlich alles dagegen, eine erfolgreiche Lesung abzuhalten. Die kurfristige Planung, das Wetter, der Wochentag, die Uhrzeit und vieles mehr. Und doch waren es genau diese Umstände, die mir im Nachhinein gesehen so viele praktische Erfahrungen gebracht haben.

 

Heute, am 20. Oktober, sollte es um 18 Uhr im Seaside-Restaurant in Niendorf / Ostsee los gehen. Bereits um 16 Uhr war ich vor Ort. Mit dem fiesen Regenwetter und einer anstrengenden Autofahrt im Gepäck brachte ich meine Verkaufexemplare und die nötigen Dinge, die eine Autorin so braucht, im Lokal unter. Schlechtes Omen schon hier: Nur zwei Tische in dem sonst sehr gut besuchten Restaurant waren belegt. UND DAS BEI DEM SCHÖNEN KUCHEN, den man hier serviert bekommt!!!

Der Cappuccino, den ich von meinem Lieblingskellner bekam, wirkte wie eine Transfusion. Da meine lieben Freunde und Helferlein noch unterwegs waren, machte ich mich auf den Weg über die Promenade. Die Leute, die mir entgegen kamen, nahmen zwar meine Flyer, waren aber kaum zu überzeugen, am frühen Abend zu einer kostenfreien Lesung zu kommen. Abreise etc. waren die häufigsten Argumente.

Letztendlich kam zur Lesung dann doch ein sehr nettes Paar aus Hamburg vorbei. Und zwei nette Damen aus Duisburg, die gespannt meiner Lesung folgten. Nebst meinen Freunden Vera, Susanne und Christin, die meinen Texten lauschten. 

Selbst jetzt, bei meiner selbstkritischen Nachlese, habe ich das zufriedene Gefühl einen guten Start hingelegt zu haben. Auf was muss ich nächstes Mal achten? Was könnte besser werden? Welche Texte kommen an oder nicht?

Auf jeden Fall habe ich ein Fazit gezogen: Es bringt mir sehr viel Spaß, den Kontakt mit den zukünftigen, wie auch den alten Fans herzustellen und zu festigen. Zu sehen wie meine Geschichten ihnen einen eigentümlichen und gespannten Glanz in die Augen bringen, ist schon ein tolles Gefühl! Schließlich möchte ich auch eine Autorin zum Anfassen sein.

Ich habe auf der Frankfurter Buchmesse mehrfach den Autoren Sebastian Fitzek erleben dürfen. Seine gewinnende Art, wie er Moderatoren und Zuhörer fesselt und in den Bann schlägt, sein freundliches Auftreten, ohne jegliche Starallüren, verdient meinen allerhöchsten Respekt. Diesen hat er sich besonders bei mir erworben, als er seine Signierstunde absolvierte. "Die Schlange" an Menschen, die bis zu mehr als drei Stunden anstanden um sich von ihm ein Autogramm zu holen, hat mich sehr beeindruckt. Statt der zwei Stunden hat er (aus gut unterrichteten Kreisen) mehr als 5 !!! Stunden dort gesessen und für jeden ein paar nette Worte gehabt. BIS ZUM LETZTEN MANN / FRAU !!! Ganz anders soll es da den Fans von Nicholas Sparks ergangen sein. Bei dem fiel nach zwei Stunden der Stift und der große Star entschwand den wohl mehr als hundert Augenpaaren.

 

Nun aber fallen mir die Augen zu. Ich werde nun von einem anstrengenden aber wunderschönen Tag träumen. Bis dann sagt Eure

 

Katharina

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